
04
Schwerpunktkupplung E17 ApisJet
Windenstarts sind in der FTAG die dominante Startart – doch dem E17 ApisJet fehlte bislang die dafür notwendige Schwerpunktkupplung. Das Projekt umfasste den vollständigen Einrüstungsprozess: Zunächst wurde die Längsstabilität im Windenstart mit einem eigens entwickelten MATLAB-Tool analysiert, das Neutralpunkte über trapezförmige Tragflächensegmente berechnet und mit XFOIL-Polaren abgleicht. Parallel dazu führte ich den strukturellen Nachweis der Flügel und des Rumpfs nach CS 22.337 und CS 22.341 durch und erstellte ein FEM-Modell der Kupplungsanbindung. Die zweiteilige Anbindung besteht aus einem quasiisotropen CFK-Körper mit Hülsen aus Titan Grade 5 zur Krafteinleitung. Den abschließenden Belastungsversuch nach CS 22.585 – bei dem die 1,5-fache Seillast in mehrere Richtungen aufgebracht wurde – plante und führte ich eigenverantwortlich durch. Die Flugerprobung der eingerüsteten Kupplung übernahm ich selbst als Pilot.
Highlights
- →Stabilitätsanalyse im Windenstart mit eigenem MATLAB-Tool (Neutralpunkt, XFOIL-Polaren)
- →Strukturnachweis nach CS 22.337 / CS 22.341 für Flügel und Rumpf
- →Kupplungsanbindung aus quasiisotropem CFK mit Titan-Grade-5-Hülsen konstruiert und gebaut
- →Belastungsversuch nach CS 22.585 eigenverantwortlich geplant und durchgeführt
- →Flugerprobung der eingerüsteten Kupplung als verantwortlicher Pilot
Methoden & Werkzeuge
Galerie



